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Stirb und werde

Der Tod ist für den Menschen der sichtbarste Ausdruck seiner eigenen Endlichkeit.

Der Mensch wird durch das Wissen über die Unausweichlichkeit seines Todes, sein ganzes Leben innerlich bestimmt.. Im menschlichen Wissen ist der Tod also das ganze Leben hindurch immer schon da. Durch die ständige Vergegenwärtigung des Todes wird das Leben erst als solches wahrgenommen. Denn man würde kein Licht erkennen, wenn man nicht die Dunkelheit gesehen hat, genauso würde man sich nicht bewusst werden über das Leben, wenn man nicht seine Endlichkeit begriffen hätte.

Was ist Leben?

Die Philosophie fragt nach dem Wesen des Lebens, indem sie das Lebendige in seinem Lebendigsein zu verstehen sucht. Leben bedeutet nicht wie materielle Dinge, durch andere bewegt zu werden, sondern den Ursprung seiner Bewegung in sich selbst zu tragen. Leben ist Selbstbewegung. Lebendig sein heißt offen für anderes sein. Über die Grenzen des Körpers hinauskommen als geistiges Wesen. Leben heißt sich selbst besitzen. Durch den Tod erhält das Leben sein volles Gewicht der Notwendigkeit seiner Betätigungen, der Unwiederbringlichkeit seiner Gelegenheiten und der Unwiderrufbarkeit seiner Entscheidungen.

16.5.14 19:19
 


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